Allgemein
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Die Diskussionen um Aussichtssteg und Hochwasserschutz nahmen kein Ende in der letzten Gemeinderatssitzung - die Kündigung von Mobilfunkverträgen wäre wohl keinem weiter aufgefallen.
(Fast) Jeder hat sie, (fast) jeder benutzt sie: Handys und Smartphones. Über die Gefahren des Mobilfunks gibt es dennoch wenig objektive und belastbare Informationen, und wenn, sind sie nur schwer zu verstehen. Dennoch haben wir in Kernen rührige Mitbürger, die seit Jahren an diesem Thema dran sind und sich aktiv für einen verträglichen Umgang mit dem Mobilfunk einsetzen, wohl wissend, dass sie ihre Utopie einer mobilfunkfreien Welt nicht erreichen werden.
Da bürgerliches Engagement von Bürgermeister und Verwaltung als notwendiges Übel angesehen wird, hat man sich zusammengesetzt und für Kernen Vereinbarungen getroffen, die von Mobilfunkanbietern beachtet werden müssen z.B. möglichst hohe Antennen oder Mindestabstände zu Kindergärten und Schulen. Für Standorte, wo die Gemeinde Kernen der Verpächter ist, wurde eine Strahlenhöchstbelastung von 2 Voltmeter (Vm) (Italien hat 6 Vm, D 41 bis 61 Vm) als maximaler Wert vereinbart.
Vermutlich des Bürgerprotests müde hat unser Bürgermeister und seine Verwaltung nun die Kündigung der Standorte Rathaus in Rommelshausen und Feuerwehrgerätehaus in Stetten empfohlen, weil die selbst gesetzte Grenze von 2 Vm nicht mehr mit dem technischen Fortschritt durch LTE und UMTS zu halten ist. 5 Vm sind gutachterseitig prognostiziert.
Jetzt bekommt der Gemeinderat den Schwarzen Peter zugeschoben, nach dem Motto Vogel, friss oder stirb. Stimmt er für die Kündigung, werden an anderer Stelle Antennen aufgestellt, ohne Einfluss auf die Strahlenbelastung zu haben, stimmt er dagegen, kann sich der Bürgermeister und seine Verwaltung zurücklehnen und mit dem Finger auf die Gemeinderäte zeigen und sagen: Die sind schuld, die haben's beschlossen.
Für die SPD Kernen hat das Züge eines Kasperletheaters, wenn man darüber wenigstens lachen könnte! So wird ein konstruktiver Dialog mit den engagierten Mitbürgern zum Trauerspiel, nur um den Bürgermeister am Ende gut aussehen zu lassen!
Die Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge aber auch für die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft bleibt auch in den nächsten Jahren eine große Herausforderung, der sich die Gemeinde stellen muss. Mit den gemeinsamen Wohnbauprojekten von Gemeinde und Kreisbaugruppe in der Beinsteiner Straße konnte in den vergangenen zwei Jahren schon sehr viel erreicht werden. Die 400 Wohnungssuchenden in der Gemeinde Kernen i.R. zeigen, dass wir in den nächsten Jahren noch große Anstrengungen unternehmen müssen, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt in den Griff zu bekommen.
Erst vor wenigen Wochen fand auf Einladung des Verbands Region Stuttgart ein Treffen von Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus der Region statt mit dem Ziel nach Wegen zu suchen, um gemeinsam und schnell bezahlbaren Wohnraum auf geeigneten Flächen zu schaffen. Die versammelten Oberbürgermeister und Bürgermeister waren sich nach Aussage von Regionalpräsident Thomas Bopp darin einig, dass es dringend notwendig ist eine regional abgestimmte Lösung für den Bau von preiswertem Wohnraum zu finden.
Der Geschäftsführer der Kreisbaugruppe, Dirk Braune, hat unter dem Stichwort „Die Wohnungsnot wird größer“ in einem Interview gegenüber der Waiblinger Kreiszeitung Anfang April von einem Bedarf von 5.000 Wohnungen im Rems-Murr-Kreis in den nächsten zehn bis zwölf Jahren gesprochen.
Wir sind deshalb sehr froh, dass der Gemeinderat auf Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion die Einstellung einer Planungsrate von 15.000 EUR für weitere Wohnungsbauprojekte in den Haushalt 2016 beschlossen hat.
Die SPD-Gemeinderäte:
Hans Peter Kirgis Ingrid Möhrle Andreas Pfänder Erich Ehrlich Christoph Schönleber
Am 23. April 2016 verstarb unser Genosse Heinrich Becht im Alter von fast 88 Jahren. Die SPD Kernen trauert um ihr langjähriges Mitglied Heinrich Becht. Der Verstorbene ist am 1.07.1967 in die SPD eingetreten und hat ihr fast 50 Jahre die Treue gehalten. Wir danken Heinrich Becht für seine Treue und Solidarität gegenüber der Sozialdemokratie.
Seinen Kindern gilt unsere Anteilnahme.
In stiller Verbundenheit
SPD Kernen
Bei der Aufgabe, den Flächenverbrauch zu begrenzen und die Natur zu schützen, spielt der Regionalverband Region Stuttgart eine bedeutende Rolle. Beim Roten Tisch der SPD Kernen am Dienstag, den 1. April um 19 Uhr im Vereinsheim „Almrausch“, Kelterstr. 109, wird daher der Regionalrat und Vorsitzende der SPD-Fraktion im Regionalverband Harald Rass zu diesem Thema Stellung nehmen. Für die Regionalplanung ist es eine Herausforderung, einerseits die Interessen der Kommunen und der Wirtschaft und andererseits den Erhalt von Freiflächen gegeneinander abzuwägen und eine verträgliche Planung zum Erhalt von Grünzügen und Ackerland umzusetzen.
Ein Thema, das für unsere Gemeinde im Hinblick auf die geplante Ausweitung des Gewerbegebietes“ Lange Furchäcker“ und Versiegelung der für unsere Gärtnereien dringend notwendigen besten Böden hochaktuell ist.
Wir laden zu dieser Veranstaltung alle Interessierten ganz herzlich ein.
13.09.2026, 11:00 Uhr Sommerfest - OV Berglen
15.09.2026, 19:00 Uhr Mitgliederversammlung OV Waiblingen
17.09.2026, 19:00 Uhr Feierabendgespräche mit der SPD - OV Aspach-Kirchberg
18.09.2026 Familiennachmittag an der Skater-Anlage - OV Remshalden
18.09.2026 Veranstaltung „Bericht aus Berlin“ mit Saskia Esken
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