Die Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge aber auch für die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft bleibt auch in den nächsten Jahren eine große Herausforderung, der sich die Gemeinde stellen muss. Mit den gemeinsamen Wohnbauprojekten von Gemeinde und Kreisbaugruppe in der Beinsteiner Straße konnte in den vergangenen zwei Jahren schon sehr viel erreicht werden. Die 400 Wohnungssuchenden in der Gemeinde Kernen i.R. zeigen, dass wir in den nächsten Jahren noch große Anstrengungen unternehmen müssen, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt in den Griff zu bekommen.
Erst vor wenigen Wochen fand auf Einladung des Verbands Region Stuttgart ein Treffen von Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus der Region statt mit dem Ziel nach Wegen zu suchen, um gemeinsam und schnell bezahlbaren Wohnraum auf geeigneten Flächen zu schaffen. Die versammelten Oberbürgermeister und Bürgermeister waren sich nach Aussage von Regionalpräsident Thomas Bopp darin einig, dass es dringend notwendig ist eine regional abgestimmte Lösung für den Bau von preiswertem Wohnraum zu finden.
Der Geschäftsführer der Kreisbaugruppe, Dirk Braune, hat unter dem Stichwort „Die Wohnungsnot wird größer“ in einem Interview gegenüber der Waiblinger Kreiszeitung Anfang April von einem Bedarf von 5.000 Wohnungen im Rems-Murr-Kreis in den nächsten zehn bis zwölf Jahren gesprochen.
Wir sind deshalb sehr froh, dass der Gemeinderat auf Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion die Einstellung einer Planungsrate von 15.000 EUR für weitere Wohnungsbauprojekte in den Haushalt 2016 beschlossen hat.
Die SPD-Gemeinderäte:
Hans Peter Kirgis Ingrid Möhrle Andreas Pfänder Erich Ehrlich Christoph Schönleber
