Die SPD liegt mit ihrer Familienförderung richtig: der Schwerpunkt liegt auf einem flächendeckenden Ausbau von guten Ganztagskitas und Ganztagesschulen. Dafür werden zusätzlich 20 Milliarden Euro investiert, das sind pro Kind unter 16 Jahren in Deutschland zusätzlich rund 1500 Euro. Davon profitieren alle Kinder – unabhängig ob arm oder reich. Hinzu kommt ein Neues Kindergeld, das für eine gerechte materielle Absicherung von Kindern sorgt und bei Geringverdienern ein jährliches Plus von bis zu 1500 Euro für ihre Kinder bedeutet. Beides zusammen ist die sozialdemokratische Kindergrundsicherung.
Das Neue Kindergeld der SPD ist gerecht und macht endlich Schluss mit der fehlgeleiteten Familienförderung, die die Kinder armer Eltern weniger fördert als die von wohlhabenden. Heute erhält ein Einkommensmillionär 270 Euro für sein Kind, eine Erzieherin aber nur 184 Euro. Das macht keinen Sinn. Diese Ansicht teilen übrigens 89 Prozent der Menschen in Deutschland, die in einer aktuellen Forsa-Umfrage angegeben haben, der Staat solle viel mehr Wert darauf legen, benachteiligte Familien zu unterstützen. Wir werden das Kindergeld vom Kopf auf die Füße stellen.
Mit dem Neuen Kindergeld werden alle Eltern nach wie vor 184 Euro für ihre Kinder erhalten. Insbesondere Kinder von berufstätigen Eltern, die trotz Arbeit ihre Familie nicht vollständig versorgen können, will die SPD zusätzlich unterstützen – und zwar mit bis zu 140 Euro pro Kind und Monat. Gekoppelt mit dem flächendeckenden gesetz- lichen Mindestlohn stellt die SPD damit sicher, dass Familien nicht Hartz IV-Leistungen beziehen müssen, nur weil sie Kinder haben.
Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein!