SPD Kernen - Korb

SPD-Rentenkonzept

Veröffentlicht am 03.06.2013 in Allgemein

Gut bezahlte Arbeit und auskömmliche Renten- das eine bedingt das andere. Das SPD-Rentenkonzept setzt deshalb an mehreren Punkten an.

Mindestlohn durchsetzen: Ohne die Bekämpfung der Erwerbsarmut kann Altersarmut nicht verhindert werden. Deshalb will die SPD einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn einführen. Sie fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit: für Leih- und Zeitarbeiter und Angestellte, sowie für Frauen und Männer.

Erwerbsarmut bekämpfen: Die beste Versicherung gegen Erwerbs- und damit Altersarmut ist eine gute Ausbildung. Die SPD setzt sich für bessere Ein- und Aufstiegschancen in Ausbildung und Beruf für diejenigen ein, die bisher keine qualifizierte Berufsausbildung besitzen.

Solidarrente einführen: Wer 30 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat und 40 Jahre rentenversichert war, dazu zählen auch Zeiten von Arbeitslosigkeit, Mutterschutz, längere Krankheit etc., soll eine Rente nicht unter 850 Euro erhalten. Selbständige ohne eigene obligatorische Alterssicherung sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.

Brücken bauen: Wer 45 Jahre versichert war – inklusive beitragfreier Zeiten wie Ausbildung, Arbeitslosigkeit und Kinderbetreuung- und in die Rentenversicherung eingezahlt hat, soll mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen können. Der Bezug einer Teilrente soll ab dem 60. Lebensjahr möglich sein und der Zugang zur Erwerbsminderungsrente ohne Abschläge erfolgen. Freiwillige Zusatzbeiträge in der Rentenversicherung, die die Rente erhöhen, will die SPD erleichtern.

Rente mit 67 aussetzen: Die Anhebung des Renteneintrittsalters soll erst dann möglich sein, wenn die 60- bis 64 jährigen Arbeitnehmer mindestens zu 50 Prozent sozialversicherungspflichtig sind.

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Alexander Bauer